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Kalorien in Zucker – und deine kalorienarmen Alternativen

von Christian_86 | Lebensmittel

Mrz 14
Kalorien in Zucker

„Du musst unbedingt deinen Zuckerkonsum reduzieren, wenn du abnehmen willst.“ Das weißt du vielleicht schon. Aber stecken eigentlich viele Kalorien in Zucker?

So ein kleiner Würfelzucker ist schnell mal im Kaffee verschwunden. Du wirst staunen, wie viele Kalorien in Würfelzucker lauern.

Dein Abnehm-Erfolg hängt stark mit deinem Zuckerkonsum zusammen. Leider fällt es oft schwer, ganz auf Zucker zu verzichten.

Wusstest du eigentlich, dass es viele Alternativen zu Zucker gibt? Einige davon sind sogar kalorienfrei. Und die darfst auch du essen. Dann klappt bei dir das Abnehmen mit Zucker-Alternativen.

Es erwartet dich auch wieder eine spannende Infografik zum Thema "Kalorien in Zucker".

Was ist Zucker eigentlich?

Damit wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, kommen wir erst mal zum Aufbau von Zucker. Denn Zucker ist nicht gleich Zucker, wie du gleich sehen wirst. Wir wollen ja später schließlich die Qualität von Zucker beurteilen. Daher solltest du diesen Unterschied unbedingt kennen.

Wusstest du das? Mit Zucker meinen wir meist den weißen Kristallzucker. Er gehört zur Saccharose (Zweifachzucker). Das bedeutet im Klartext: er setzt sich aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) zusammen. Glucose und Fructose gehören zu den Einfachzuckern. Das macht ja auch Sinn: 1+1=2.

Einfachzucker und Zweifachzucker

Der Zucker gehört zur großen Familie der Kohlenhydrate. Dazu aber gleich mehr.

Der Zucker versteckt sich noch hinter zahlreichen anderen Namen.

Zucker und die kurzkettigen Kohlenhydraten

Der klassische Zucker ist also ein Zweifachzucker. Das ist eine sehr kurze Kette. Daher kennst du ihn auch als kurzkettige Kohlenhydrate. Im Gegensatz dazu gibt es die Mehrfachzucker (ab 10 Molekülen).

Hierzu gehören Nudeln, Kartoffeln, Reis, Haferflocken und noch viele weitere Getreidearten. Sie enthalten Stärke.

Und du bekommst hier im wahrsten Sinne des Wortes Stärke. Denn von dieser Energie profitierst du sehr langfristig. Hier sind wir eindeutig bei den richtigen Kohlenhydraten.

Komplexe Kohlenhydrate in Mehrfachzucker

Auch du brauchst vor allem die komplexen Kohlenhydrate.

Mein absoluter Liebling unter den komplexen Kohlenhydraten sind Haferflocken. Ich wurde übrigens schon oft gefragt „Machen Haferflocken dick?“. Eine spannende Frage.

Verwechslungsgefahr - Zucker und Kohlenhydrate

Oft werden die Begriffe Zucker (Einfachzucker) und Kohlenhydrate synonym verwendet. Jetzt klären wir erst mal den Unterschied.

Denk dran: Einfachzucker gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind aber nicht immer Einfachzucker. Kohlenhydrate sind auch Mehrfachzucker (wie etwa Nudeln).

Um wirklich dauerhaft abzunehmen, brauchst du unbedingt die richtigen Kohlenhydrate: komplexe Kohlenhydrate. Den Einfachzucker solltest du weglassen. Es fällt aber leider enorm schwer.

Um es auf den Punkt zu bringen:

Kein Zucker: Ja

Keine Kohlenhydrate: Nein

Kalorien in Zucker 

Jetzt kommen wir zum Wesentlichen. Denn entscheidend ist deine Kalorienbilanz am Ende des Tages.

1 Gramm Kohlenhydrate bzw. Zucker hat 4 Kalorien. 1 Gramm Fett dagegen hat 9 Kalorien. Die Kalorien in Zucker sind zwar geringer als die von Fett. Fang deshalb aber bitte nicht an, Sympathien für den Zucker zu entwickeln.

Denn Haushaltszucker bringt viele andere, schlechte Eigenschaften für dein Abnehm-Vorhaben mit. Dazu später mehr.


Kalorien *

Kohlenhydrate = Zucker (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett

(in g)

Zucker

400

100

0

0

Würfelzucker,

1 Stück  (4 g)

16

4

0

0

Zucker,

1 Teelöffel

(5 g, gestrichen)

20

5

0

0

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

Du siehst das Problem vor deinen Augen.

In Zucker steckt wirklich nur Zucker. Du findest kein Gramm Eiweiß, deinen wichtigen Abnehm-Helfer. Zudem ist Zucker der schlechteste Sattmacher überhaupt. Denn er besitzt kein Gramm Ballaststoffe. Die Kalorien in Zucker machen ihn leider noch zu einem Lebensmittel mit hoher Energiedichte. Und damit leider dein größter Abnehm-Gegner.

Du weißt vielleicht selbst, wie wichtig Eiweiß zum Abnehmen ist. Das hochwertigste Eiweiß liefern dir Eier. Hier erfährst du alles zum Eiweiß und den Kalorien in Eiern.

Die einzig gute Nachricht: er besitzt kein Fett. Es ist aber ohnehin ein Mythos, dass Fett auch immer fett macht. Meist ist es der Zucker, der dick macht.

Wollen wir uns lieber an die Lösung des Zucker-Problems machen.

Darf ich jetzt nie wieder Zucker essen?

Bei so schlimmen Zahlen für die Nährwerte und Kalorien in Zucker stellst du dir sicher die Frage. Aber stopp! Du weißt mittlerweile vielleicht, dass bei mir grundsätzlich jedes Lebensmittel erlaubt ist. Also auch dein größter Abnehm-Gegner.

Es stecken leider sehr viele Kalorien in Zucker

Ich sage aber auch: du machst es dir damit unnötig schwer, wenn du viel davon isst. Denn du möchtest deine Kalorienziele erreichen und dabei satt werden. Bei beidem helfen dir die Kalorien in Zucker leider überhaupt nicht weiter.

Du erfährst später, welche Menge maximal ok ist.

Mal ehrlich: den Haushaltszucker kannst du sowieso nicht komplett vermeiden. Denn die Zucker-Kalorien verstecken sich in unheimlich vielen Lebensmitteln. Dazu gleich mehr.

Welches Obst hat wenig Zucker?

Bei Obst hast du freie Fahrt. Natürlich hat auch Obst Kalorien. Hier machen sich die Nährwerte im Fruchtzucker bemerkbar. Dennoch ist hier alles im grünen Bereich. Denn Obst enthält eine ganze Menge Wasser und auch einige Ballaststoffe. Unter dem Strich bedeutet das: du bist schnell satt bei wenigen Kalorien.

Natürlich gilt dies auch für die Banane. Bei mir gibt es sie jeden Tag. Wenn du dich gerade fragst „Wie viele Kalorien hat eine Banane eigentlich?“, dann lies diesen Artikel.

Obst hat eine geringe Energiedichte und ist ein toller Zucker-Ersatz

Ich habe dir mal die Kalorienmenge von 5 beliebten Obstsorten aufgeführt:

Obstsorten

Kalorien *

Kohlenhydrate (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett

(in g)

Apfel

56

14

0

0

Erdbeere

24

5

1

0

Kiwi

49

9

1

1

Mandarine

44

10

1

0

Weintraube

68

16

1

0

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

So viel Zucker steckt in Lebensmitteln

So langsam erkennst du sicher selbst, weshalb Haushaltszucker ein Dickmacher ist. Um es dir aber nochmal schön vor Augen zu führen, kommen noch ein paar gewöhnliche Lebensmittel. Halt dich besser schon mal  fest:

Lebensmittel

Zucker* (in g)

Apfelsaft

11,1

Coca Cola

10,6

Fertigpizza

4

Gummibärchen

46

Kaba-Pulver (1 Esslöffel)

77,5

Ketchup

23,2

Milchdrink (Banane)

10

Nutella

56,3

* pro 100 g 

Du siehst es selbst. Die Lebensmittelindustrie schafft es wirklich immer wieder, Unmengen des weißen Dickmachers im Essen zu verstecken. Die Menge in Kaba grenzt doch fast schon Körperverletzung.

Ein anderes Lebensmittel, das ind die Kategorie „Essen für deine Seele“ fällt, ist das Croissant. Diese Kalorienbombe bringt neben Zucker noch sehr viel Fett mit. Hier erfährst du mehr zu den Kalorien im Croissant und wann du es essen kannst.

Wie viel Zucker darf ich essen?

Die WHO erlaubt dir immerhin 5 % deiner täglichen Kalorienmenge. Bei einer Kalorienaufnahme von 2000 Kalorien pro Tag sind das 100 Kalorien in Zucker oder 25 Gramm.

1 Glas Apfelsaft (0,25 l) oder eine Hand voll Gummibärchen (60 Gramm) und schon ist Feierabend. Ich empfehle meinen Coaching-Kunden immer maximal 10 %. Mehr sollte es aber wirklich nicht werden.

Da heute in so vielen Produkten Zucker steckt, sind die 5 % schon wirklich mega schwierig. Wenn du naturbelassene Produkte isst, machst du es dir deutlich einfacher.

Darum macht Zucker fett

Es ist kein Geheimnis, dass Zucker fett macht. Dabei sind die Kalorien in Haushaltszucker nicht das alleinige Problem. Viel schlimmer sind die schlimmen Auswirkungen auf deinen Stoffwechsel.

Kein Vergnügen für deinen Körper:

Zucker bringt dir die volle Ladung an schlechten Abnehm-Bedingungen. Er schießt in Rekordzeit in dein Blut. Insulin wird unter Hochdruck produziert. Deine Bauchspeicheldrüse steht unter Mega-Stress. Insulin sorgt gleichzeitig dafür, dass deine Fettzellen auch satt werden.

Wie fühlst du dich eigentlich, wenn du Zucker gegessen hast?

Erst mal voller Power. Das Aber lässt aber nicht lange auf sich warten. Danach kommt nämlich ein großes, tiefes Loch. Dies liegt an der Überproduktion von Insulin. Denn wenn der Zucker aus deinem Blut verschwunden ist, ist oft immer noch Insulin übrig. Und dein Körper will natürlich Nachschub. Und der Zucker-Teufelskreis beginnt von vorne.

Die Kalorien in Zucker sind dein Abnehm-Gegner

Es dauert nicht mehr lange und Diabetes Typ 2 klopft an deine Tür.

Eine andere Lebensmittel-Gruppe, die dem hervorragend entgegenwirkt, sind Hülsenfrüchte. Es gibt eine ganze Hülsenfrüchte-Liste, die mit großen Mengen an Ballaststoffen und Eiweiß überzeugt

Die Steuer-Methode

Verliere mindestens 2 kg pro Monat 

(abhängig von deinem momentanen Kalorienverbrauch)

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    Nimm ab mit einer natürlichen Ernährungsumstellung, die deine persönliche Situation berücksichtigt (keine Crash-Diät)
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    Maßgeschneiderte Tools unterstützen dich
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    Die Methode führt dich nicht nur zu deinem Zielgewicht, sondern begleitet dich auch noch während der Halte-Phase
  • check
    Du darfst alle Lebensmittel essen und musst keine Sekunde lang hungern
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    Die Steuer-Methode macht es dir einfach, deine Kalorien-Ziele zu erreichen

Kalorien in den Zucker-Arten

Haushaltszucker: Starten wir mit der bekanntesten Form von Zucker: Der weiße Kristallzucker bzw. Haushaltszucker. Er hat eine sehr hohe Süßkraft. Leider ist er aus Nährstoff-Sicht völlig wertlos für deinen Körper. Er gibt dir wirklich nur völlig wertlose Kalorien. Besonders ungünstig für deinen Blutzuckerspiegel sind die fehlenden Ballaststoffe. So muss dein Körper zwangsläufig eine Achterbahnfahrt beim Blutzuckerspiegel auf sich nehmen. Hier stecken also wirklich nicht nur leere Kalorien in Zucker.

Brauner Zucker: Der braune Zucker ist für deinen Körper kein bisschen wertvoller als weißer Zucker. Er enthält einfach noch etwas Melasse und ist deshalb leicht bräunlich. Fall also nicht auf diesen Trick herein. Die Kalorien in Zucker sind hier dieselben wie beim Haushaltszucker.

Melasse: Sie ist eigentlich ein Abfallprodukt. Immerhin bringt sie noch ein paar Mineralstoffe und Spurenelemente mit. Leider wird sie deshalb oft als gesunde Variante verkauft. Lass dich auch hier bitte nicht über den Tisch ziehen. Die Melasse bringt einen starken Eigengeschmack mit und schmeckt deutlich weniger süß als Zucker.

Rohrohrzucker: Sein Name lässt viel Gutes erwarten. Aber auch er enttäuscht. Er liefert aber immerhin einen Tick mehr Mineralien als Melasse.  Kommen wir zu seinem großen Bruder.

Vollrohrohrzucker: Er ist eindeutig der Sieger unter den Zucker-Arten. Denn wir haben es hier mit einem vollwertigen Zuckerrohrprodukt zu tun. Er ist nicht raffiniert und enthält alle denkbaren Nährstoffe des Ursprungsprodukts. Und das sind mehr, als man von einem Zuckerprodukt erwarten würde. Dennoch: auch hier bewegt sich der Mineralgehalt in einem sehr bescheidenen Rahmen. Du solltest auch Vollrohrzucker auf keinen Fall als nennenswerten Nährstoff-Spender sehen.

Es gibt viele Zucker-Arten

Kalorien in den Zucker-Alternativen

Eine Frage, die ich immer wieder höre „Wie kann ich endlich meinen Zuckerkonsum reduzieren? Ich bin leider ein Zucker-Junkie. Es ist einfach sooo schwer.“ Es bringt nichts, immer weiter auf den Zucker eindreschen. Es geht darum, Lösungen für dein Problem zu finden.

Hier sollten vor allem 2 Fragen geklärt werden „Wie kann ich Zucker ersetzen?“ und „Welcher Zucker ist gesund?“.

Also los zu den Alternativen. Die sind nämlich allesamt besser als der weiße Kristallzucker.

Sorte

Kalorien *

Kohlenhydrate (in g)

davon Zucker 

(in g)

Ahornsirup

266

66,4

66,4

Yaconsirup

264

66

66

Honig

326

81

75

Kokosblüten-zucker

382

93,4

91,5

Süßstoff (Natreen)

1

0

0

Xylit

240

0

0

Erxthrit

0

0

0

Stevia

0

0

0

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

Der Kanadier - Ahornsirup

Er hat schon einen sehr langen Weg hinter sich, bis er bei der auf dem Brot landet. Der kanadische Zuckerahorn-Baum liefert uns den Ahornsirup.

Was hat eigentlich mehr Kalorien - Zucker oder Honig?

Leider bringt er immer noch 70 % Zuckerkonzentrat mit. Immerhin bringt er aber auch an die 100 mg Calcium und 25 mg Magnesium pro 100 Gramm mit. Zudem noch einige Antioxidantien.

Wirklich gesund kann man ihn zwar nicht bezeichnen, aber besser als die Kalorien in Zucker.

Ahornsirup

Der Diabetiker-Freund - Yaconsirup

Noch nie gehört? Macht nichts. Mir ging es ähnlich bis vor ein paar Monaten. Eine unheimlich tolle und gesunde Alternative. Der Yaconsirup ist zwar weniger süß als Zucker, dafür aber deutlich kalorienärmer.

Er wird nicht wie klassischer Zucker in der Leber abgebaut, sondern landet in deiner Darmflora. Er wirkt dabei wie ein Ballaststoff und ist vor allem für Diabetiker eine tolle Wahl.

Er hat übrigens einen ähnlich weiten Weg wie Ahornsirup hinter sich. Und stammt aus den Anden aus Peru.

Aus Nährwert-Sicht liegt Sirup jeder Art immer noch deutlich unter den Kalorien in Zucker.

Die Gesunde - Honig

Solange der Honig von einem Qualitäts-Imker stammt, ist es ein gesundes Süßungsmittel. Echter Honig enthält zahlreiche Mineralstoffe, Enzyme und Antioxidantien.

Sein Zuckeranteil liegt aber leider trotzdem noch bei üppigen 80 %. Nichtsdestotrotz geht mein Daumen hoch.

Honig

Die Königin der Honige - Manuka

Diese Honig-Sorte hat es in sich. Sie ist fast schon mehr Heilmittel als Nahrungsmittel. Nicht einmal deinen Zähnen schadet diese Königin der Honige. Diese Qualität macht sich leider auch an deinem Geldbeutel bemerkbar.

Der Exotische - Kokosblütenzucker

Er stammt vom Saft der Kokosblüte und schmeckt interessanterweise karamellartig. Ich habe jedenfalls vergeblich auf den Kokosgeschmack gewartet. Obwohl er etwas weniger süß als Zucker ist, finde ich ihn sehr lecker.

Doch was unterscheidet ihn sonst von normalem Zucker? Es ist sein überragend hoher Mineraliengehalt.

Kokosblütenzucker nähert sich generell schon verdächtig nah an die Kalorien in Zucker an. Honig liegt hier noch etwas darunter. Dennoch punkten alle 3 aus gesundheitlicher Sicht.

Die Chemie-Bombe - Süßstoff

Meist wird Süßstoff in höchsten Tönen gelobt. Schließlich stecken meist keine Kalorien drin.

In Wahrheit gehört Süßstoff zu den großen Diabetes-Förderern. Bei einem mehrwöchigen Experiment am Weizman Institut hatte eine Gruppe Süßstoff im Wasser und die andere Gruppe Zuckerwasser bekommen.

Die Süßstoff-Gruppe hatte dabei einen deutlich höheren Blutzuckerspiegel als die Zuckerwasser-Gruppe. Bitte die Finger weg von Süßstoff.

Ich weiß, es ist verlockend. Es stecken ja keine Nährwerte in Süßstoff. Aber halte dir immer vor Augen, was du da zu dir nimmst. Du bekommst ihn frisch aus dem Chemielabor.

Aspartam ist der bekannteste Süßstoff. Und auch bekannt unter E 951. Das sagt doch eigentlich schon alles.

Achtung bei Süßstoff

Kommen wir noch zur Gruppe der Zuckeraustauschstoffe wie Stevia und Co. Vor allem die folgenden Stoffe haben dabei sehr viel Abnehm-Potenzial:

Die Kaloriensparer - Xylit, Erythrit und Stevia

Ich möchte vor allem auf die Kalorien in Xylit, Erythrit und Stevia eingehen. Xylit und Erythrit heißen auch Xucker. Sie werden aus Holz und Maisstärke gewonnen. Ja, du hast richtig gehört: aus Holz. Stevia stammt von der Stevia-Pflanze.

Der große Vorteil: Sie alle werden insulin-unabhängig vom Körper verarbeitet. Der Blutzuckeranstieg fällt damit nur sehr gering aus. Für deine Fettzellen brechen also harte Zeiten an.

Und auch im Vergleich zu den Kalorien in Zucker gewinnen sie den Wettkampf deutlich. Xylit hat schon mal 40 % weniger Kalorien als der weiße Haushaltszucker. Erythrit und Stevia haben gar keine (!) Kalorien.

Klarer Punktsieg also für Xylit und vor allem Erythrit und Stevia!

Süßkraft der Zuckeralternativen

Der Geschmack der Kohlenhydrate hängt stark mit ihrer Zusammensetzung zusammen. Einfachzucker schmecken süß, Mehrfachzucker dagegen überhaupt nicht.

Ein tolles Beispiel ist die Banane: Wenn sie frisch und noch etwas grünlich ist, hat sie 20 Mal so viel Stärke (also Mehrfachzucker) wie Zucker. Sie schmeckt auch sehr mehlig. Wenn sie dann alt und fleckig wird, dreht es sich um. Dann hat sie 20 Mal so viel Zucker wie Stärke. Deine Zunge spürt die Süße dann sofort.

Ein ganz spannendes Lebensmittel, wie ich finde. Denn sie gibt dir die Wahl. Du kannst also komplexe oder einfache Kohlenhydrate essen. Du brauchst nur zum richtigen Zeitpunkt zugreifen.

Nun zu unseren zuckerlosen Freunden. Erythrit hat etwa zu 70 % die Süße von weißem Zucker. Xylit liegt etwa auf demselben Niveau. Stevia allerdings hat eine bis 250-fach stärkere Süßkraft wie Zucker.

Die Steuer-Methode

Verliere mindestens 2 kg pro Monat 

(abhängig von deinem momentanen Kalorienverbrauch)

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    Nimm ab mit einer natürlichen Ernährungsumstellung, die deine persönliche Situation berücksichtigt (keine Crash-Diät)
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    Maßgeschneiderte Tools unterstützen dich
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    Die Methode führt dich nicht nur zu deinem Zielgewicht, sondern begleitet dich auch noch während der Halte-Phase
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    Du darfst alle Lebensmittel essen und musst keine Sekunde lang hungern
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    Die Steuer-Methode macht es dir einfach, deine Kalorien-Ziele zu erreichen

Wie sich Zucker überall versteckt

Er möchte es dir nämlich so schwer wie möglich machen, dass du ihn erkennst. Darum verkleidet sich Zucker als:

  • Traubenzucker, Glucose, Dextrose
  • Invertzucker,
  • Fruchtzucker, Fructose
  • Gluscose-Fructose-Sirup
  • Schleimzucker, Galactose
  • Milchzucker, Lactose
  • Malzzucker, Maltose
  • Rohrzucker,
  • Rübenzucker,
  • Saccharose
  • Karamellsirup
  • Melasse
  • Maissirup
  • Puderzucker
  • Gerstenmalz
  • Malzsirup

Eine ewig lange Liste. Und das ist noch nicht einmal alles. Die Ernährungsindustrie versucht wirklich alles, den Zucker unkenntlich zu machen. 

Die Kalorien in Zucker verstecken sich in vielen Lebensmitteln
Besonders gemein: Auf der Zutatenliste steht „Zucker“ oft auch relativ weit hinten. Je weiter hinten ein Lebensmittel auf der Zutatenliste steht, desto weniger ist davon enthalten. Es ist aber noch längst kein gutes Zeichen, wenn Zucker weit hinten steht.

Lass dich hier nicht täuschen. Halte auch Ausschau nach all seinen Verkleidungen. Denn in den Maskierungen stecken dieselben Kalorien in Zucker.

Kühlen Kopf bewahren

Stell dir vor: Du bist gerade in deine Arbeit vertieft, als plötzlich der Feuer-Alarm losgeht. Viele werden schnell panisch und laufen wild durch die Gegend.

Du aber triffst überlegte Entscheidungen. Du fragst dich schnell „Was nehme ich mit und wo ist der Treffpunkt für alle?“. Deshalb hast du einen großen Vorteil gegenüber den hysterischen Leuten.

Was hat das jetzt mit den Zucker-Kalorien zu tun?

Ganz einfach. Alleine bei dem Wort Zucker werden viele Leute schlagartig panisch. Sie lesen bei den Zutaten das Wort „Zucker“ und würden das Lebensmittel am Liebsten sofort aus dem Fenster werfen.

Es geht aber nicht nur um die Kalorien in Zucker. Es geht genauso um die Nährwerte in den anderen Zuckerarten wie Gluscose-Fructose-Sirup.

Deshalb schaust du dir erst mal alle Zuckerarten bei den Zutaten an. Und triffst dann eine überlegte Entscheidung.

Ruhig bleiben bei Zucker

Achtung: Den klassischen „Zucker“ findest du bei den Nährwert-Angaben bei den Kohlenhydraten unter „davon Zucker“. Bei den anderen Zuckerarten ist nicht sicher, ob diese unter „Zucker“ oder gar „Kohlenhydrate“ aufgeführt sind.

 Mit diesem Wissen bist du klar im Vorteil gegenüber allen anderen, schlecht informierten Leuten.

Welchen Zucker darf ich essen?

Halte dich an die natürlichen Lebensmittel. Fruchtzucker liefert dir im Vergleich zu normalem Zucker immerhin noch ein paar Ballaststoffe. Deshalb ist ballaststoffreiches Obst ja auch ein toller Sattmacher.

Und zudem noch eines der begehrten Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte. Niedrige Energiedichte bedeutet im Klartext: wenige Kalorien und viel Sättigung.

Greif aber gerne auch zu den kalorienfreien Alternativen Stevia oder Erythrit (siehe oben). Hier brauchst du dir jedenfalls keine Sorgen um die Kalorien in Zucker zu machen.

Wissenswertes zu Zucker

Es gibt noch so vieles zu den Kalorien in Zucker zu erzählen. Ich möchte aber nur noch kurz auf die Entstehung und die Mineralien eingehen.

Wie entsteht Zucker

Er wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen. In den Tropen stammt er aus Zuckerrohr. Bei uns dagegen meist aus Zuckerrüben.

Dabei werden die Rüben gewaschen und in Stücke geschnitten. Durch Erhitzen entsteht dann der rohe Saft. Am Ende wird der Saft dann mithilfe von Kalk und Kohlensäure von den Nicht-Zuckerstoffen getrennt.

Vitamine und Mineralstoffe in Zucker

Ein trauriger Abschnitt. Leider kommen diese Nährstoffe in Zucker nur in sehr geringen Mengen vor. Ich habe daher nicht mal ein eigenes Kapitel dafür erstellt.

Damit ist eigentlich alles gesagt. Aber bei mir kriegt jedes Lebensmittel eine faire Chance. Sogar der Zucker. Deshalb kommt auch hier eine Übersicht:

2 mg Kalium und 1 mg Calcium pro 100 Gramm

Infografik

Hier wartet schon die Infografik zum Thema Kalorien in Zucker und welche Alternativen du hast.  Über einen Klick auf die Infografik kannst du dir das Bild auf meiner Pinterest-Seite anschauen.

Infografik zu Kalorien in Zucker

Fazit

Der Zucker bringt wirklich katastrophale Voraussetzungen mit, um dir das Abnehmen so einfach wie möglich zu machen. Es geht darum, dass du deine Kalorienziele erreichst.

Leider macht das weiße Gift überhaupt nicht satt. Und es lauern 400 Kalorien in Zucker auf dich. Du machst dir das Leben selbst unnötig schwer, wenn du Zucker isst.

Sei froh, dass es mittlerweile so tolle, kalorienfreie Alternativen wie Stevia gibt. Ansonsten greif doch einfach zu Obst wie etwa einer reifen Banane. Dann kannst du deinen Heißhunger auf Süßes geschickt austricksen. Und die Kalorien in Zucker links links liegen lassen.

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Abnehmglück Signatur

Über den Autor

Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Ernährung und Gewichtsveränderung. Seit 2014 gebe ich Coachings im Rahmen der Steuer-Methode, die ich entwickelt habe. Ansonsten bin ich gerne in Bewegung und liebe Haferflocken mit Beeren, Nüssen und einem Schuss Honig. Vor einigen Jahren habe ich übrigens auch einen Master im Bereich Finanzen gemacht. So, jetzt weißt du erstmal das Wichtigste über mich.

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