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Kalorien in Reis – So klappt’s mit dem Abnehmen

von Christian_86 | Diät

Feb 20
Kalorien in Reis

In vielen asiatischen und afrikanischen Ländern gehört Reis täglich auf den Teller. Interessanterweise haben Asiaten selten Gewichtsprobleme.

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In diesem Artikel lernst du:

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    Stecken viele Kalorien in Reis?
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    Eignet sich Reis zum Abnehmen?
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    Wieso hat gekühlter Reis weniger Kalorien?
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    Ist Reis gesund oder nicht?

Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen Abnehmen und Reis?

Hier erfährst du alles über Reis – Kalorien und Nährwerte. Damit du deine Gewichtsziele auch dauerhaft erreichst.

Am Ende erwartet dich eine interessante Infografik zum Thema Kalorien in Reis. Lass dich überraschen.

Starten wir gleich mit interessanten Fakten über Reis.

1. Wissenswertes zu Reis

Die Anzahl der verschiedenen Reissorten auf der Erde ist scheinbar endlos. Weltweit soll es gar über 100.000 Reissorten geben. Damit gehört Reis zum sortenreichsten Grundnahrungsmittel der Welt.

Bevor wir uns also mit dem Thema Kalorien in Reis beschäftigen, sollst du erst einmal einen Überblick über die Reistypen und Reissorten gewinnen.

1.1 Die 3 Reistypen

Die einzelnen Reissorten werden nach ihrem Aussehen in 3 Typen unterteilt:

1. Langkornreis

Sein Korn ist 6 bis 8 mm lang und sehr schmal. In der polierten Form ist sein weißes Korn fast durchsichtig und sehr glasig. Von der Konsistenz her ist er locker und körnig.

Diese Reissorten dazu: alle Basmati-Reis-Arten, Jasmin-Reis, Kleb-Reis, Roter Reis, Sadri-Reis und Schwarzer Reis

2. Rundkornreis

Im Gegensatz zum Langkornreis sieht der Rundkornreis eher klein und dick aus. Er ist rund 5 Millimeter lang. Beim Kochen gibt er viel Stärke ab, weshalb er danach stark zusammenklebt.

Zu ihm gehören: Milch-Reis, Natur-Reis, Paella-Reis, Risotto-Reis und Sushi-Reis

3. Mittelkornreis

Er ist eine Mischung aus Lang- und Rundkornreis. Er bringt es auf eine Länge von 5,2 bis 6 Millimeter. Beim Kochen gibt er etwas Stärke ab, weshalb er auch nur leicht klebt.

Seine Mitglieder: Mochi-Reis und Schwarzer Reis

3 Typen von Reis

1.2 Welche Reissorten gibt es?

Aufgrund der endlosen Auswahl sind im Folgenden nur die wichtigsten Sorten an Reis aufgeführt (Achtung, die Liste ist trotzdem lang):

Basmati-Reis: Er stammt hauptsächlich aus Indien und Pakistan und wächst am Fuß des Himalayas. Er gehört zum Langkornreis und hat einen etwas erdigen Geschmack. Seine Körner bleiben auch nach dem Kochen noch lange luftig und locker.

Jasmin-Reis: Auch er zählt zum Langkornreis. Sein herrlich blumiger Duft und süßlich-milder Geschmack machen ihn zu meinem absoluten Liebling. Leider gibt es ihn nicht in jedem Supermarkt zu kaufen. In den größeren Märkten findest du ihn aber.

Kleb-Reis: Er erhält seinen Namen dank seiner hervorragenden Kleb-Eigenschaft. Er stammt aus Thailand und wird meist in großen Töpfen gedämpft. Er kann sowohl zu süßen und deftigen Gerichten gegessen werden. Oft wird er als Gluten-Reis bezeichnet, obwohl er wie alle Reissorten gar kein Gluten enthält.

Milch-Reis: Er gehört zum Rundkorn-Reis. Im Gegensatz zu den anderen Reissorten wird er mit Milch zubereitet. Insofern eignet er sich hervorragend als Süßspeise. Ersatzweise kann auch Risotto-Reis verwendet werden.

Mochi-Reis: Dieser Mittelkornreis stammt aus Japan. Mittlerweile wächst er auch in den USA. In seiner Verwendung ähnelt er dem Milch-Reis. Denn er wird vor allem zu süßen Reisgerichten und auch als Reiskuchen gegessen.

Natur-Reis: Im Gegensatz zum Langkornreis besitzt dieser Vollkorn-Reis sein Silberhäutchen noch. Deshalb steckt er auch voller Nährstoffe.

Paella-Reis: Er ist als Mittelkornreis und Rundkornreis erhältlich. Er enthält – ähnlich wie Risotto-Reis – viel Stärke und eignet sich deshalb besonders gut für das spanische Pfannengericht Paella. Alternativ kannst du auch Risotto-Reis oder Milch-Reis verwenden.

Risotto-Reis: Auch er gehört zum Rundkornreis und enthält besonders viel Stärke. Diese tritt beim Kochen etwas aus, weshalb seine Körner auch stark aneinander kleben bleiben. Er erhält nach dem Kochen eine etwas cremige Konsistenz. Wie der Name schon sagt, eignet er sich hervorragend für das schlotzige Risotto. Er wird vorrangig in Italien angebaut.

Roter Reis: Dieser Vollkorn-Reis stammt aus der französischen Region Camargue. Interessanterweise wächst er auf tonhaltiger Erde. Deshalb erhält er auch eine rote Färbung.  Er hat einen sehr nussigen Geschmack und ist in Ländern außerhalb Frankreichs nur schwer erhältlich.

Sushi-Reis: Dieser Rundkornreis stammt vor allem aus Japan. Mittlerweile wird er aber auch in den USA angebaut. In Japan findet er neben Sushi auch für viele andere Gerichte Verwendung.

Sadri-Reis: Er gilt dank seines besonders blumigen Geschmacks als eine der leckersten Reissorten der Welt. Dieser Langkornreis stammt aus dem Norden des Irans. Er ist außerhalb des Irans aufgrund der schwierigen Handelsbestimmungen leider nur schwer zu finden.

Sadri Dudi Reis: Hier wird Sadri-Reis mehrere Wochen lang über Buchenholz geräuchert. Dadurch gewinnt er ein sehr intensives und rauchiges Aroma.  Für ihn gilt dasselbe Export-Problem.

Schwarzer Reis: Dieser Vollkornreis hat ein sehr nussiges Aroma. Zunächst wurde er nur in China angebaut. Mittlerweile gibt es ihn aber auch in Italien, wodurch er zu einem häufigen Bestandteil der mediterranen Küche wurde.

Wild-Reis: Streng genommen gehört er zu den Grasarten und ist gar kein Reis. Sein Korn ist sehr lang und dunkel. Bei Reis-Gerichten wird er häufig mit hellem Langkornreis gemischt, wodurch ein schwarz-weißer Reis entsteht. Er stammt aus Kanada und ist in anderen Ländern nur schwer erhältlich.

Wie du später sehen wirst, unterschieden sich die Reissorten auch in der Menge der  Kalorien.

Die Reissorten

1.3 Pro-Kopf-Verbrauch

In Deutschland lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Reis im Jahr 2015 bei rund 5,4 kg . Beim Verbrauch stehen die asiatischen Länder mit einem Verbrauch von 120 kg pro Jahr deutlich an der Spitze.

Auch in Lateinamerika und Westafrika liegt der jährliche Konsum mit rund 40 kg deutlich über dem in Deutschland.

In Asien werden sogar bis zu 80 % der Kalorien über Reis aufgenommen.

1.4 Woher kommt Reis?

Reis wird in der Pflanzenwelt auch als Oryza bezeichnet. Von größter Bedeutung für den Reisanbau ist die Art Oryza sativa.

Der Reis gehört zu den 7 wichtigsten Getreidearten. Dazu gehören neben Reis noch Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Mais und Hirse. In Deutschland sind vor allem Weizen, Roggen und Hafer verbreitet. Die Kalorien in Reis bewegen sich dabei etwa auf deren Niveau.

Die größten Anbaugebiete für Reis liegen in Asien. So findet rund 90 % des weltweiten Reisanbaus in Asien statt. Führend sind dabei vor allem China, Indien, Indonesien, Bangladesh, Thailand und Japan.

Außerhalb gehören Brasilien und die USA zu den größten Produzenten. Die größten Exporteure sind Thailand, Vietnam, China, USA und Indien.

1.5 Roh-Reis, Naturreis, weißer Reis und Parboiled Reis

Jede Reispflanze besteht aus diesen 3 Bestandteilen:

  1. Keimling
  2. Mehlkörper
  3. und Silberhäutchen

Allerdings unterscheidet sich der Reis bei der Verarbeitung. Hierbei schauen wir uns Roh-Reis, Naturreis, weißen Reis und parboiled Reis an:

1. Roh-Reis: Der Reis wird nach der Ernte gedroschen und getrocknet. Noch enthält er die ungenießbaren Deckspelzen.

2. Natur-Reis: Nach dem Entfernen der Deckspelzen entsteht der ungeschälte Reis.

3. Weißer Reis: Durch Schleifen werden das Silberhäutchen und der Keimling entfernt. So entsteht der weiße Reis. Für ihn ist typisch, dass er viel Stärke ins Kochwasser abgibt und deshalb im Topf klebrig wird. Der weiße Reis verliert leider einen Großteil seiner Nährstoffe, da diese im Silberhäutchen sitzen.

4. Parboiled Reis: Dieser Reis wird geschält wie der weiße Reis. Im Gegensatz zum weißen Reis behält der parboiled Reis aber bis zu 80 % der wichtigen Nährstoffe. Diese sind eigentlich nur im Natur-Reis in solcher Fülle enthalten.

2. Nährwerte und Kalorien in Reis

Für die Angabe der Kalorien in Reis habe ich bewusst ungekochten Reis gewählt.

Wusstest du das schon? Reis kann sein Gewicht beim Kochen sogar verdreifachen. Dies ist natürlich nicht immer exakt gleich. Mal werden aus 50 Gramm ungekochtem Reis 125 Gramm gekochter Reis. Beim anderen Mal dann 140 Gramm.

Insofern kann für gekochten Reis keine zuverlässige Kalorienangabe gemacht werden. Für rohen Reis dagegen schon.

Hier kommen endlich die Kalorien und Nährwerte zu Reis[note]Quelle: eigene Datenbank[/note]:

Sorte

Kalorien *

Kohlenhydrate (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett

(in g)

Bas​mati-Reis

349

77

8

1

Basmati-Reis, Vollkorn

347

74

7,8

2,2

Jasmin-Reis

349,5

77,3

7,6

1,1

Kleb-Reis

348,5

80

6

0,5

Milch-Reis

348,5

79

7

0,5

Mochi-Reis

346,1

73

6,1

3,3

Natur-Reis

347,4

74,1

7,8

2,2

Paella-Reis

347,3

79,2

6,5

0,5

Risotto-Reis

333,1

73

7,8

1,1

Roter Reis

345

74,1

7,2

2,2

Sadri -Reis

353,6

79,7

6,9

0,8

Sadri Dudi-Reis

353,6

79,7

6,9

0,8

Schwarzer Reis

353,7

75,6

7,2

2,5

Sushi-Reis

352,3

78

6,7

1,5

Wild-Reis

353,1

76,1

9,7

1,1

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

Insgesamt unterscheiden sich die Kalorien bei allen Reissorten etwas. Gemeinsam haben sie aber, dass sie alle zum größten Teil aus komplexen Kohlenhydraten bestehen.
Außerdem ist bemerkenswert, dass Reis fast kein Fett besitzt.

Es gibt noch ein paar andere Reis-Produkte, deren Kalorien du auch kennen solltest[note]Quelle: eigene Datenbank[/note]:

Sorte

Kalorien *

Kohlenhydrate (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett (in g)

Reisdrink 

49,9

9,9

0,1

1,1

Reisflocken

347,4

74,1

7,8

2,2

Reispapier

348

82

5

0

Reiswaffeln

385,2

80,2

8

3,6

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

Denk dran: 100 Gramm gekochter Reis besitzen natürlich weniger Kalorien als 100 Gramm ungekochter Reis. Der gekochte Reis besteht bis zu 65 Gramm aus Wasser. Und Wasser hat ja zum Glück keine Kalorien

Damit du deine Kalorienbilanz besser im Blick  behalten kannst, habe ich diesen Rechner für die Ermittlung deines Tagesbedarfs erstellt.

2.1 Komplexe Kohlenhydrate in Reis

Weißer Reis bringt 78 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm mit. Naturreis dagegen liefert mit 73 Gramm etwas weniger Kohlenhydrate. Für deinen Abnehm-Erfolg spielt neben der Menge vor allem die Qualität der Kohlenhydrate eine wichtige Rolle.

Reis liefert vor allem komplexe Kohlenhydrate und (fast) keinen Zucker. Die komplexen Kohlenhydrate im Reis versorgen deinen Körper langfristig mit Energie. Deshalb ist Reis nicht nur bei Sportlern sehr beliebt.

Auch für alle Denker, die sich über längere Zeiträume konzentrieren müssen, eignet er sich hervorragend. Die Kohlenhydrate in Reis helfen dir also bei vielen Anforderungen weiter.

Das Reiskorn

Wie dich komplexe Kohlenhydrate beim Abnehmen unterstützen, erfährst du hier.

2.2 Hochwertiges pflanzliches Eiweiß

Bisher war dir Reis eher als Lieferant von komplexen Kohlenhydraten bekannt. Der Reis versorgt dich aber noch mit einem anderen, wertvollen Abnehm-Freund: dem hochwertigen Protein.

Wissenswertes: In 100 Gramm Reis stecken etwa 7 Gramm Eiweiß. Das Reis-Eiweiß weist ein perfektes Aminosäure-Profil auf. Denn es enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren. Diese kann der menschliche Körper selbst nicht herstellen.

Deshalb ist Reis vor allem im Bodybuilding-Bereich eine sehr beliebte Eiweiß-Quelle. Ich weiß, dass du dort keine Karriere anstrebst 😉

Neben Reis sind auch Eier eine exzellente Protein-Quelle. In diesem Artikel erfährst du alles zum Abnehmen mit Eiern.

Die Steuer-Methode

Verliere mindestens 2 kg pro Monat 

(abhängig von deinem momentanen Kalorienverbrauch)

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    Nimm ab mit einer natürlichen Ernährungsumstellung, die deine persönliche Situation berücksichtigt (keine Crash-Diät)
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    Maßgeschneiderte Tools unterstützen dich
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    Die Methode führt dich nicht nur zu deinem Zielgewicht, sondern begleitet dich auch noch während der Halte-Phase
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    Du darfst alle Lebensmittel essen und musst keine Sekunde lang hungern
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    Die Steuer-Methode macht es dir einfach, deine Kalorien-Ziele zu erreichen

2.3 Hat gekochter Reis weniger Kalorien?

100 Gramm gekochter Reis haben nur ein Drittel der Kalorien wie roher Reis. Was sagt uns das über die Kalorien in Reis? Auf den ersten Blick sieht es aus wie Zauberei.

Achtung: Reis erreicht durch das Kochen oft das 3-fache seines Gewichts. Nudeln wiegen nach dem Kochen dagegen maximal das 2,5-fache. Bei gleicher Kalorienmenge bietet Reis dir eine größere Nahrungsmenge. Deshalb hast du beim Abnehmen mit Reis beste Chancen.

3. Abnehmen mit Reis

Reis bringt viele tolle Eigenschaften mit, die ihn zu einem starken Abnehmhelfer für dich machen. Nicht nur wegen des Bereichs Reis – Kalorien und Nährwerte.

Daher bewegen wir uns hier etwas weg vom Thema Kalorien . Und dafür hin zu den Ballaststoffen und seiner Fähigkeit als Sattmacher. Zudem zeige ich dir einen Trick, mit dem du die Kalorien in Reis massiv reduzieren kannst.

3.1 Ballaststoffe in Reis

Auch die Menge der Ballaststoffe ist bei jeder Sorte etwas anders. Denn Reis ist hier nicht gleich Reis. Genau wie bei den Kalorien in Reis.

Wie du nun weißt, bringt weißer, geschälter Reis gut 1 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm mit. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ist dies relativ wenig.

Naturreis dagegen wird nicht geschält und bringt rund 3 Gramm Ballaststoffe mit. Insbesondere bei Naturreis können die  Ballaststoffe deshalb ihre volle Abnehm-Unterstützung entfalten.

Die Ballaststoffe führen zu einer Stabilisierung deines Blutzuckerspiegels. Dadurch wird nach dem Essen weniger Insulin ausgeschüttet. Insulin ist nämlich dein großer Abnehm-Gegner und sorgt für die Einlagerung von Fett.

Insulinausschüttung führt zu Einlagerung von Fett

Abnehmen mit Reis ist also definitiv möglich. Du solltest nur darauf achten, welche Sorte du isst. Greife wegen seiner Ballaststoffe besser zum Naturreis.

Hier lernst du ein Lebensmittel kennen, das 11 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm hat. Es landet bei mir täglich in der Frühstück-Schale 🙂

3.2 Ist Reis ein Dickmacher?

„Lass die Finger von Reis, wenn du abnehmen willst. Ein Gericht vom Asiaten hat oft 700 Kalorien oder sogar noch mehr.“

Oft wird Reis zu Unrecht als Dickmacher abgestempelt. Wie wir gerade gesehen haben, bewegen sich die Kalorien in Reis in einem völlig überschaubaren Rahmen.

Denk dran: Die Aussage oben ist sogar völlig richtig. Ein Gericht beim Asiaten hat oft tatsächlich 700 Kalorien. Das liegt aber nicht an den Kalorien im Reis. Sondern vielmehr an den mächtigen Sahne-Saucen, in denen der Reis dann badet. Und falls der Reis gebraten wird, dann wird er im Wok oft in einem See von Öl zubereitet.

Die Kalorien in Reis alleine werden deinen Abnehm-Erfolg in keiner Wiese gefährden. Es ist alles eine Frage der Zubereitung.

Halte dir in schwachen Momenten immer wieder die Übersicht zu de Nährwerten und Kalorien in Reis vor Augen.

Dann weißt du, dass du bedenkenlos zu Reis greifen kannst. Denn 100 Gramm gekochter Reis bringen gerade einmal rund 115 Kalorien mit.

3.3 Reis im Vergleich mit anderen Beilagen

Vielleicht hast du dich auch schon öfters gefragt: "Was ist eigentlich besser für meine Kalorienbilanz – Reis oder Nudeln?"

Reis, Nudeln und Kartoffeln

Insbesondere in der asiatischen Küche ist Reis die Beilage schlechthin. Bei uns in Deutschland kommen aber häufig auch Nudeln auf den Teller. So sind Spätzle Bandnundeln oder Pastsa-Gerichte auf dem Speiseplan zu finden.

Wir schauen uns zudem die Alternativen Kartoffeln, Quinoa und Couscous an. Welche Beilage eignet sich nun besser für deinen nachhaltigen Abnehm-Erfolg?

Nachdem du nun schon eine Menge über die Nährwerte und Kalorien in Reis gelernt hast, stürzen wir uns auf die Kalorien der Beilagen:

Beilage

Kalorien

pro Portion 

(70 g)

Kalorien

pro 100 g 

Jasmin-Reis

245

350

Nudeln

246

351

Kartoffeln

50

71

Quinoa

239

341

Couscous

236

337

Die Kalorien in Reis und Nudeln bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau. Bei einer Portionsgröße von 70 Gramm liegt der Unterschied zwischen den Kalorien in Reis und Nudeln bei gerade einmal 3 Kalorien. Der Unterschied zwischen Reis und Kartoffeln ist dagegen deutlich höher und liegt bei 143 Kalorien. Die Kalorien von Quinoa und Couscous bewegen sich wieder auf dem Niveau der Kalorien von Reis.

100 Gramm gekochter Reis und 100 Gramm gekochte Nudeln

Abnehmen mit Reis oder Nudeln ist genauso gut möglich wie abnehmen mit Kartoffeln. Die Voraussetzung für deinen Abnehm-Erfolg ist und bleibt dein Kaloriendefizit.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass du deine Kalorien für echte Sattmacher verwendest. Hier bist du mit Natur-Reis sehr gut bedient.

Achtung: Lass dich nicht von Reisnudeln in die Irre führen. Die gibt es nämlich tatsächlich. Dies sind allerdings einfach Nudeln in Reisform. Sie besitzen also nicht die Kalorien von Reis, sondern die Kalorien von Nudeln.

3.4 Der Trick zum Kalorien sparen

Forscher aus Sri Lanka haben offenbar einen Weg gefunden, wie du die Kalorien in Reis um bis zu 60 % reduzieren kannst. Das Zauberwort heißt hier: Resistente Stärke.

Wie entsteht resistente Stärke?

Zunächst musst du den Reis für etwa 40 Minuten leicht köcheln. Zudem solltest du einen Teelöffel Kokosöl dazugeben. Nach dem Kochen musst du den Reis dann 12 Stunden lang kühlen.

Während dieser Kühlung bildet sich die resistente Stärke. Diese kann von den Enzymen des menschlichen Körpers nicht zerkleinert werden. Deshalb kann der Körper auch die Kalorien in Reis nicht aufnehmen.

Kühlschrank

4. Ist Reis gesund?

Jede Reissorte ist sehr gesund. Und bietet eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Allerdings unterscheiden sich die Reissorten auch hier.

Hättest du's gewusst? Viele der tollen Nährstoffe sitzen im sogenannten Silberhäutchen. Bei weißem Reis wird diese Schale entfernt. Deshalb enthält weißer Reis im Vergleich zu Vollkornreis oder Natur-Reis auch weniger dieser Nährstoffe.

Erfreulicherweise enthält Reis fast kein Fett, weshalb er besonders leicht verdaulich ist.

4.1 Gegen den hohen Blutzuckerspiegel

Dem englischen Arzt Roy Taylor gelang es, mit einer Reis-Diät Diabetes Typ II zu heilen. Hierfür verordnete er 11 Patienten, die unter Diabetes Typ II litten, eine strenge Reis-Diät. Dabei nahmen die Patienten nur 800 Kalorien am Tag zu sich. 

Die Ergebnisse sollten hier nicht überbewertet werden. Reis hat aber zweifelsfrei sehr oft eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

4.2 Arsen in Reis

Du hast nun ganz viel Positives über Reis – Kalorien und Nährwerte gelesen. Der Konsum von Reis bringt aber auch einen Nachteil mit sich: die Arsenbelastung. Arsen soll nämlich krebserregend sein.

Arsen gelangt über belastetes Wasser und Böden in das Getreide. Die Stärke der Belastung durch Arsen in Reis schwankt je nach Anbaugebiet.

Selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung rät allerdings dazu, weiterhin Reis zu essen. Denn die Grenzwerte für die Höchstbelastung von Arsen führen zu einer Reduzierung.

Die Steuer-Methode

Verliere mindestens 2 kg pro Monat 

(abhängig von deinem momentanen Kalorienverbrauch)

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    Die Methode führt dich nicht nur zu deinem Zielgewicht, sondern begleitet dich auch noch während der Halte-Phase
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    Du darfst alle Lebensmittel essen und musst keine Sekunde lang hungern
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    Die Steuer-Methode macht es dir einfach, deine Kalorien-Ziele zu erreichen

4.3 Kein Gluten in Reis

Reis gehört zu den glutenfreien Grundnahrungsmitteln. Solltest du unter einer Gluten-Unverträglichkeit leiden, kannst du also neben Kartoffeln auch wunderbar zu Reis greifen.

So gewinnt er gegenüber Nudeln einen weiteren Pluspunkt. Denn wie wir aus dem Bereich Reis – Kalorien und Nährwerte bereits wissen, haben 100 Gramm gekochter Reis weniger Kalorien als dieselbe Menge Nudeln.

Reis ist glutenfrei

Weitere glutenfreie Alternativen zu Reis sind übrigens Quinoa und Couscous.

4.4 Vitamine in Reis

Es dürft dich jetzt nicht überraschen, dass Reis dich hervorragend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Starten wir zunächst mit den Vitaminen in Reis:

Vitamine

Menge in

Natur-Reis

Menge in ​

weißem Reis

Vitamin B1

84 µg

10 µg

Vitamin B2

91 µg

32 µg

Vitamin B3

1535 µg

320 µg

Vitamin B5

402 µg

135 µg

Vitamin B6

145 µg

25 µg

1 mg sind 1000 µg

Vitamin B1: Es ist auch als Nerven-Vitamin bekannt. Es beruhigt dein Nervensystem und ist vor allem in Stresssituationen ein wertvoller Helfer.

Vitamin B2: Dieses Vitamin gehört zu den Antioxidantien und bekämpft somit die freien Radikale in dir. Diese lassen nämlich deine Haut altern. Zudem unterstützt es noch deine Gewebebildung und ist somit toll für deine Haut.

Vitamin B3: Auch dieses gehört zu den Antioxidantien. Zudem wirkt es sehr regulierend auf deinen Blutzucker und Blutdruck.

Vitamin B5: Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Energieproduktion. Zudem tritt bei Diäten häufig ein Mangel auf.

Vitamin B6: Auch dieses Vitamin fördert deinen Blutzuckerspiegel. Zudem sorgt es noch für einen reibungslosen Ablauf deines Stoffwechsels. Insofern ist es für dein Abnehm-Vorhaben von großer Bedeutung.

4.5 Mineralstoffe in Reis

Schauen wir uns auch die Mineralstoffe im Reis noch näher an:

Vitamine

Menge in

Natur-Reis

Menge in ​

weißem Reis

Eisen

1,2 mg

0,4 mg

Kalium

100 mg

50 mg

Magnesium

70 mg

12 mg

Phosphor

130 mg

50 mg

Kalium: Es reguliert deinen Flüssigkeitshaushalt im Körper. Zudem ist es für ein reibungsloses Funktionieren deiner Muskeln zuständig.

Magnesium: Es ist an über 200 Funktionen im Körper beteiligt, was die Wichtigkeit von Magnesium deutlich macht. Insbesondere die Muskel- und Nervenfunktionen hängen eng mit der Magnesiumversorgung zusammen.

Phosphor: Da es ein Bestandteil von ATP (Energieträger in den Muskeln) ist, hat es eine große Bedeutung für den Stoffwechsel.  Und steht in direktem Zusammenhang mit deiner Kalorienbilanz.

Eisen: Als Bestandteil der roten Blutkörperchen ist es sehr wichtig für den Sauerstofftransport im Blut. Zudem stärkt es das Immunsystem.

5. Reis im Alltag

Du solltest einige Dinge beachten im Umgang mit Reis.

5.1 Lagerung von rohem Reis

Bei der Lagerung von rohem Reis solltest du diese 3 Tipps beachten:

  1. Den Reis trocken lagern.
  2. Es sollte keine Luft an den reis gelangen.
  3. Der reis muss vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Solange sich der Reis in einer Verpackung befindet, sind diese Anforderungen meist erfüllt. Wenn die Packung allerdings geöffnet wird, solltest du die obigen Punkte beachten.

5.2 Aufbewahrung von gekochtem Reis

Bei der Aufbewahrung von gekochtem Reis musst du sensibler wie mit rohen Reis  umgehen. Denn durch die Stärke verdirbt der Reis schneller. Daher solltest du diese 3 Tipps befolgen:

  • check
    Den Reis kühl lagern – am Besten im Kühlschrank.
  • check
    Der Reis sollte abgekühlt sein, wenn du ihn in den Kühlschrank stellst.
  • check
    Eine Abdeckung wie ein Deckel oder zumindest Frischhaltefolie sind wichtig.
  • check
    Wie kann ich Bananen zubereiten?

So kannst du den Reis bedenkenlos 2 Tage aufbewahren. Ich habe ihn auch schon nach 4 Tagen im Kühlschrank noch gegessen – ohne Beschwerden 😉

6. Rezept mit Reis

Gebratener Reis mit Hähnchen und Ei

Bei diesem Rezept kombinieren wir den Reis, der ohnehin schon hochwertiges Eiweiß mitbringt, mit 2 weiteren tollen Eiweiß-Quellen: Ei und Hähnchenbrustfilet. In diesem Gericht steckt die volle Abnehm-Wirkung durch Eiweiß.

Rezept - Gebratener Reis mit Ei und Hähnchen
  1. Koche den Reis nach Packungsangabe.
  2. Brate die Zwiebeln und kurz danach das Hähnchenbrustfilet an. Würze zudem etwas mit Salz.
  3. Mach in der Mitte der Pfanne etwas Platz und gib ein verquirltes Ei hinein. Rühre das Ei ein paar Mal um und vermische es dann mit dem Rest in der Pfanne.
  4. Gib klein geschnittene Karottenstückchen dazu.
  5. Gib jetzt den gekochten Reis dazu. Vermische erneut alles.
  6. Würze mit der Sojasauce und nochmals mit Salz und Pfeffer. Und fertig ist eine leckere Proteinbombe mit komplexen Kohlenhydraten.

7. Infografik

Jetzt kommen wir zur interessanten Infografik zu den Nährwerten und Kalorien in Reis. Über einen Klick auf die Infografik kannst du dir das Bild auf meiner Pinterest-Seite anschauen.

Infografik zu Kalorien in Reis

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann schreib mir gerne einen Kommentar unten. Welche Erfahrungen hast du bisher beim Abnehmen mit Reis gemacht?

8. Fazit

Du hast hier alles Wichtige zum Thema Kalorien in Reis gelernt. Dabei hat gekochter Reis weniger Kalorien als gekochte Nudeln.

Er bringt zudem einige Ballaststoffe mit. Zu einem echten Superfood macht ihn aber die Qualität seines Proteins. Denn er enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Die komplexen Kohlenhydrate machen dich zudem lange satt. Dass er fast kein fett besitzt, macht ihn zu einer tollen Abnehm-Waffe.

Los gehts mit dem Abnehmen mit Reis!

Unterschrift Christian Lainé

Quellen sämtlicher Bilder und Grafiken: eigene Darstellung

Über den Autor

Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Ernährung und Gewichtsveränderung. Seit 2014 gebe ich Coachings im Rahmen der Steuer-Methode, die ich entwickelt habe. Ansonsten bin ich gerne in Bewegung und liebe Haferflocken mit Beeren, Nüssen und einem Schuss Honig. Vor einigen Jahren habe ich übrigens auch einen Master im Bereich Finanzen gemacht. So, jetzt weißt du erstmal das Wichtigste über mich.

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