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Kalorien in Paprikas [mit Video] so geht Abnehmen mit Paprikas

von Christian_86 | Lebensmittel

Mai 30
Kalorien in Paprikas

Vor dir liegt eine mit Hackfleisch gefüllte Paprika auf dem Teller. Lauern eigentlich viele Kalorien in Paprikas?

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Ob rot, grün, gelb oder orange. Ob mild oder feurig-scharf. Hier ist für jeden etwas dabei. Wie stehen aber deine Chancen beim Abnehmen mit Paprikas? Denn auch hier lauern Kalorien-Fallen.

Zudem erwartet dich gegen Ende des Artikels noch mein YouTube-Video.

Die Paprika wurde vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) im Jahr 2016 zum Gemüse des Jahres gewählt.

Dass das bunte Gemüse gesund ist, steht außer Frage. Wie profitiert dein Körper aber genau davon? Bei einem Vitamin stellt die Paprika übrigens fast alle Lebensmittel in den Schatten. 

Lass uns gleich starten!

1. Paprika-Arten: Grüne, gelbe, orangene oder rote Paprika

Stell dir vor, du stehst in der Gemüse-Abteilung im Supermarkt. Die Wahl der richtigen Paprika kann dich schnell ins Grübeln bringen. Kaum ein Lebensmittel kann mit der Vielfalt der Paprika mithalten. Du findest sie in zahlreichen Farben. 

Grüne, gelbe, orangene und rote Paprikas. Außerdem gibt es Paprikas in vielen Formen. Dabei sollten wir zwischen Gemüsepaprika und Gewürzpaprika unterscheiden. 

Gemüsepaprikas sind eher dick und rund. Gewürzpaprikas dagegen sehen schmal und länglich aus. Auch die Geschmacksvielfalt bietet eine große Palette. Gemüsepaprikas schmecken eher mild.

Bei Gewürzpaprikas kannst du schnell mal Atemnot bekommen. Dies hängt mit dem Capsaicin zusammen. Was das ist, erfährst du weiter unten.

Ähnlich zahlreich wie die Erscheinungsformen sind auch die Namen der Paprika. Von Region zu Region gibt es hier Unterschiede. Die Österreich nennen die Paprika „der Paprika“ oder auch einfach „Gemüsepaprika“. Die Schweizer sprechen in Anlehnung an das Italienische von der „Peperoni“. 

Bei uns heißen „Peperoni“ allerdings die kleinen, scharfen Früchte. Und diese wiederum nennen die Schweizer „Peperoncini“ und die Österreicher „Pfefferoni“. Ist doch alles ganz einfach, oder? 😉

Die Paprika hat viele verschiedene Namen je nach Region

Bei einem Aspekt herrscht aber unter der großen Paprika-Familie starke Einigkeit. Die Kalorien in Paprikas sind bei allen Arten und Sorten sehr ähnlich. 

2. Wieviel Gramm wiegt eine Paprika?

Vielleicht fragst du dich „Wieviel Gramm wiegt eine Paprika eigentlich?“. Dazu müssen wir erst ihr Gewicht herausfinden.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat hierzu eine sehr ausführliche Studie durchgeführt. Dabei wurden gelbe, grüne und rote Paprika gewogen.

Im Mittel wiegt eine Paprika demnach 154,9 Gramm. Das Gewicht schwankt dabei von Farbe zu Farbe etwas. Am Schwersten ist die rote Paprika mit einem Mittelwert von 164,0 Gramm. Die gelbe Paprika kommt auf ein mittleres Gewicht von 157,1 Gramm und die grüne auf 143,5 Gramm.

Mit diesem Wissen bewaffnet geht es nun endlich zu den Kalorien in Paprikas.

3. Nährwerte und Kalorien in Paprikas

Die Paprika ist ein toller Abnehm-Freund. Dabei ist die geringe Menge der Kalorien in Paprikas nur einer von vielen Pluspunkten. Über die gesundheitlichen Vorzüge reden wir später.

Kommen wir erst zu den Nährwerten und Kalorien in Paprikas:


Kalorien*

Kohlenhydrate (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett

(in g)

​Paprika, rot

35,3

6,4

1,3

0,5

Paprika, gelb

28,7

5,3

1,2

0,3

Paprika, grün

17,8

2,9

1,1

0,2

Paprika, orange

25,5

4,5

1,2

0,3

Paprika, rot (1 Stück)

57,9

10,5

2,1

0,8

Paprika, gelb (1 Stück)

45,1

8,3

1,9

0,5

Paprika, grün (1 Stück)

25,5

4,2

1,6

0,3

Paprika, eingelegt

39,3

8,0

0,7

0,5

Paprikapulver

315,8

34,9

14,8

13,0

Paprika-Chips

535,0

49,0

6,0

35

Tabasco-Sauce

14,5

2,6

1,0

0,5

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

In 100 Gramm roten Paprikas stecken gerade mal 35,3 Kalorien in Paprikas. Die rote Paprika hat etwas mehr Kalorien als sie anderen Sorten.

Für  die anderen Farben sehen die Kalorienmengen noch freundlicher aus. So stecken in 100 Gramm gelben Paprikas 28,7 Kalorien in Paprikas. In 100 Gramm grünen Paprikas findest du sogar noch weniger Kalorien. Hier sind es nur noch 17,8 Kalorien in Paprikas. Bei der orangefarbenen Sorte stecken 25,5 Kalorien in Paprikas pro 100 Gramm.

Unabhängig von der Sorte findest du in 100 Gramm zwischen 17,8 und 35,3 Kalorien in Paprikas. Und das sind unheimlich wenige Kalorien. Diese kannst du ohne Bedenken in deine Kalorienbilanz einbauen.

Kommen wir noch zur Frage „Wie viele Kalorien hat eine Paprika?“ Hier bewegen sich die Mengen der Kalorien in Paprikas zwischen 57,9 und 25,5 Kalorien

Die Kalorien in eingelegten Paprikas liegen nur minimal über den Kalorien in (roten) Paprikas. Hier stecken 39,3 Kalorien in Paprikas pro 100 Gramm.

Erschreck dich jetzt bitte nicht bei den Kalorien im Paprikapulver. Denn es ist logisch, dass sehr viele Kalorien im Paprikapulver stecken. Denn wieviel Paprikapulver verwendest du beim Kochen? 

Meist ist es ein Teelöffel. Und das sind gerade mal 3 bis 4 Gramm. Also machen sich die Kalorien im Paprikapulver auch nicht negativ in deiner Kalorienbilanz bemerkbar.

Ganz anders verhält es sich mit den Kalorien in Paprika-Chips. Auch hier kriegst du sicher einen Schreck. In diesem Fall aber auch völlig zurecht. 

Stell dir vor: du liegst abends bei einem spannenden Film auf der Couch. Es ist gut möglich, dass deine Hand immer wieder in die Chips-Tüte wandert. Und plötzlich wunderst du dich, weshalb nichts mehr drin ist. Sehr schnell sind da mal 100 Gramm in dir verschwunden. Pro 100 Gramm stecken 535 Kalorien in Paprika-Chips!
Es stecken viele Kalorien in Paprika-Chips

Bei der Würz-Sauce Tabasco bewegt sich wieder alles im grünen Bereich. In 100 Millilitern stecken nur 14,5 Kalorien. Da du ohnehin nur ein paar Kleckse aus der Flasche nimmst, belasten die Kalorien in Tabasco deine Kalorienbilanz überhaupt nicht.

4. Kalorien in Paprikas im Vergleich mit anderen Gemüse-Sorten

Du weißt nun, dass sehr wenige Kalorien in Paprikas stecken. Wie schneidet die Paprika aber im Vergleich zu anderen Gemüse-Sorten ab? Werfen wir daher einen Blick auf die Kalorien in Gurken, Zucchinis und Tomaten:

Sorte

Kalorien *

Kohlenhydrate (in g)

Eiweiß 

(in g)

Fett

(in g)

Gurke

13,0

2,2

0,6

0,2

Zucchini

18,4

2,1

1,6

0,4

Tomate

16,2

2,6

1

0,2

* pro 100 g (gilt auch für Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett)

Schnell wird deutlich, dass die Kalorien in Paprikas sogar noch über den anderen 3 Gemüse-Sorten hier liegen. Eines vorab: das ist wirklich schon Jammern auf allerhöchstem Niveau.

Die Kalorien in Gurken liegen bei gerade einmal 13 pro 100 Gramm. Die Kalorien in Zucchinis liegen mit 18,4 pro 100 Gramm zwar etwas höher, aber immer noch unter den Kalorien in Paprikas. Die Kalorien in Tomaten belaufen sich auf 16,2 pro 100 Gramm. 

Kalorien in Paprikas im Vergleich mit anderen Gemüse-Sorten

Die Kalorien in Paprikas liegen etwas über den anderen Gemüse-Sorten hier. Der Grund: der Wasseranteil von Gurke, Tomate und Co. ist noch höher als der von der Paprika.

5. Abnehmen mit Paprikas

Die Paprika ist ein großartiger Abnehm-Helfer. Und das liegt nicht alleine an der geringen Menge an Kalorien in Paprikas.

Das bunte Gemüse ist ein starker Wasser-Lieferant. Denn die Paprika besteht zu 88 % bis 91 % aus Wasser.

Vielleicht gehörst du auch zu den Leuten, die kaum auf 1,5 Liter Wasser pro Tag kommen. Falls das der Fall ist, solltest du umso mehr zur Paprika greifen. Um die Kalorien in Paprikas brauchst dir dabei zum Glück keine Sorgen machen.

Zudem gehört die Paprika auch zu den Lebensmitteln mit einer sehr geringen Energiedichte. Dabei verteilen sich wenige Kalorien auf ein großes Volumen. 

Ein weiterer Pluspunkt ist ihr hoher Ballaststoff-Anteil. Pro 100 Gramm stecken 3,6 Gramm Ballaststoffe drin. Ballaststoffe haben eine ungeheuer positive Wirkung auf deinen Blutzuckerspiegel. Und damit automatisch auf deine Fetteinlagerung.

Die Sammlung positiver Eigenschaften für deinen Abnehm-Erfolg geht aber noch weiter. In Paprikas steckt praktisch kein Fett, sondern nur Spuren davon. Der Anteil liegt bei weniger als 0,5 Gramm Fett pro 100 Gramm.

Paprikas sind ein toller Abnehm-Helfer

Es soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, dass ich dir von Fetten abraten möchte. Ganz im Gegenteil Dein Körper braucht Fett wie du die Luft zum Atmen. Es sollten aber die richtigen sein. Die Kalorien in Eiern und Avocados  liefern hier tolle Qualität.

Zudem eignet sich die Paprika auch exzellent für eine kohlenhydratarme Ernährung. Zwischen 2,9 und 6,4 Gramm Kohlenhydrate findest in 100 Gramm Paprika. Dies hängt von der Sorte ab.

Selbstverständlich braucht dein Körper auch Kohlenhydrate. Du solltest dabei auf die komplexen Kohlenhydrate setzen. Bei den Kalorien im Reis oder der Banane bist du gut aufgehoben.

Damit du dich ausgewogen ernährst, dürfen vor allem die Proteine in großer Menge nicht fehlen. Diese unterstützen dich beim Abnehmen ganz toll. Orientiere dich hier an den Kalorien in Hähnchenbrust oder auch Eiern.

Auch wenn sehr wenige Kalorien in Paprikas stecken, solltest du aufpassen. Und zwar bei der Zubereitung. Oft denken meine Coaching-Kunden „Da sind ja kaum Kalorien in Paprikas. Da kann ich ja nichts falsch machen.“ 

Achtung: Du kannst sehr wohl aus einem kalorienarmen Gemüse eine Kalorien-Bombe machen. Zum Beispiel dann, wenn du die Paprika in der Pfanne brätst und dabei in Öl ertränkst.

Ein anderes Beispiel ist das Überbacken mit Käse. Da die Paprika ja so wenige Kalorien hat, wird oft übertrieben viel Käse darauf gelegt. Und das ist dann selten ein fettarmer Käse. Wie oft haben mir das schon Coaching-Kunden erzählt …

6. Wie gesund sind Paprikas?

Paprikas bieten dir eine riesengroße Palette an gesundheitsfördernden Wirkungen. Werfen wir dazu einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe Flavonoide, Carotinoide und Capsaicin. Zudem stecken zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe drin. Lass dich überraschen.

6.1 Inhaltsstoffe Flavonoid und Carotinoide

Die Flavonoide gehören zu den Antioxidanzien. Dabei wirken sie als Radikalfänger und reduzieren dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig beugen sie der Hautalterung vor. Und deine Haut erinnert sich plötzlich daran, wie ein junger Pfirsich aussieht.

Die Farb-Vielfalt verdankt die Paprika der Farbstoff-Gruppe der Carotinoide. Wir kennen diese bereits von der Tomate. In Tomaten steckt das rote Carotinoid Capsanthin.

In Mais steckt das gelbe Carotinoid Curcumin. Daneben gibt es noch die Anthocyane, die anfangs dunkel sind und später orange oder rot werden. Du kennst die Anthocyane übrigens von der Karotte.

In Paprikas stecken Flavonoide und Carotinoide
Wusstest du, dass du die Farben der Paprika auch erschmecken kannst? Wenn es süßlich schmeckt, dann ist es eine reife und damit rote Paprika. Fehlt die Süße, dann ist es eine noch unreife grüne Paprika.

Zwei andere, sehr wichtige Carotinoide in der Paprika sind übrigens Lutein und Zeaxanthin. Denn sie schützen deine Augen vor Krankheiten.

6.2 Capsaicin – Schärfe pur

Wenn dich die Schärfe an manchen Paprikas wie etwa der Kirschpaprika, Peperoni oder Jalapeno stört, kannst du dem Capsaicin die Schuld geben.

Wenn Capsaicin in deinen Mund gelangt, werden deine Geschmacksnerven überhaupt nicht angesprochen. Nur Hitze- und Schmerzreize werden ausgelöst. Und diese Erinnerung trägst du oftmals noch mehrere Stunden oder gar Tage auf deiner Zunge spazieren.

Bei Gemüsepaprikas brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Bei diesen wird die Schärfe schon lange herausgezüchtet.

Der Capsaicin-Gehalt wird übrigens in der Einheit Scoville gemessen. Die Scoville-Skala wurde 1912 entwickelt. Hier siehst du die wichtigsten Paprika-Sorten:

  • mild – 0 Scoville-Einheiten: normale Gemüsepaprika 
  • pikant – 100 bis 1.500 Scoville-Einheiten: Kirschpaprika, Peperoni oder Peperoncini 
  • mittelscharf - 1.500 bis 10.000 Scoville-Einheiten: Jalapenos oder Wachspaprika
  • scharf – über 30.000 Scoville-Einheiten: Cayenne oder Habanero
  • extrem scharf - über 1 Mio. Scoville-Einheiten: Dragon’s Breath (Rekordhalter)

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt „Wer macht bitte schön freiwillig ein Schärfe-Wettessen?“ Manche Leute erleiden wegen der enormen Schärfe sogar Kreislauf-Zusammenbrüche. Und können tagelang nur unter Schmerzen essen.

Capsaicin fördert die Ausschüttung von Endorphinen. Deshalb kann schnell eine Sucht daraus werden. Die Leute wollen immer schärfer essen und fühlen sich immer glücklicher. Zumindest kurzfristig, denn die Nachwirkungen sind oft noch Tage danach starke Schmerzen im Mund.

6.3 Paprika in der Medizin

Bereits amerikanische Ureinwohner haben die heilende Wirkung der Paprika erkannt. Das gesunde Gemüse wurde bei Zahnschmerzen und Arthrose eingesetzt. Insbesondere der Cayennepfeffer in Kombination mit Arnika und Belladonna entfalten hierbei ihre Wirkung.

Daneben wird die Paprika bei rheumatischen Beschwerden, Hexenschuss, Gürtelrose oder Migräne eingesetzt. Auch in ABC-Pflastern stecken die Inhaltsstoffe der Paprika. Bei diesen Symptomen ist das scharfe Capsaicin der effektive Wirkstoff.

Für manche Leute ist die Behandlung mit Capsaicin aber mit Vorsicht zu genießen. Denn die schärferen Paprika-Sorten sollen Magenschmerzen, Durchfall oder gar Inkontinenz hervorrufen.

Zudem kann das Gemüse auch bei Birkenpollen-Allergikern eine Allergie auslösen. Denn Paprika enthält ein Protein, das auch in der Birke steckt.

7. Vitamine und Mineralstoffe in Paprikas

Wie zahlreiche andere Gemüse-Sorten auch, gehört die Paprika zu den ganz starken Vitamin-Spendern. Insbesondere die Vitamin C-Versorgung ist nahezu einzigartig.

Der Ungar Albert Szent-Györgyi hat es 1926 geschafft, große Mengen Vitamin C aus der Paprika und der Orange zu extrahieren. Für seine Verdienste hat er 1937 sogar den Nobelpreis für Medizin erhalten. Schauen wir auf die Vitamine und Mineralstoffe in Paprikas:

Vitamine & Mineralstoffe

Menge*

in % des Tagesbedarfs - Männer

in % des Tagesbedarfs - Frauen

Beta Carotin

526 μg

8,8

11,0

Vitamin B1

0,04 mg

3,3

4,0

Vitamin B6

0,212 mg

14,1

17,7

Vitamin C

140 mg

127,3

147,4

Vitamin E

2,77 mg

19,8

23,1

Kalium

151 mg

3,8

3,8

Phosphor

22 mg

3,1

2,8

Gerade in den kalten Jahreszeiten ist die Paprika ein hervorragender Vitamin C-Spender. Dabei liefern rote Paprikas mit 140 Milligramm pro 100 Gramm noch etwas mehr Vitamin C als die anderen Farben.

Nicht einmal die Orange kann mit dem bunten Gemüse mithalten. Und die Orange bringt immerhin 48 Milligramm pro 100 Gramm mit. Damit decken Paprikas deinen Tagesbedarf an Vitamin C in jedem Fall deutlich.

Vitamin C ist unheimlich wichtig für deinen Körper. Als Antioxidanz kämpft es gegen die Freien Radikale und unterstützt dein Immunsystem erheblich. Daneben verbessert es die Aufnahme-Fähigkeit von Eisen durch deinen Körper.

Sehr viel Vitamin C steckt in Paprikas

Wie du bereits weißt, stecken große Mengen an Beta-Carotin (Carotinoide) in der Paprika. Dein Tagesbedarf wird hier mit 100 Gramm zu 8,8 % bei Männern bzw. 11,0 % bei Frauen gedeckt.

Daneben ist das bunte Gemüse ein starker Lieferant der B-Vitamine B1 und B6. Vitamin B1 ist dabei für deinen Kohlenhydrat-Stoffwechsel verantwortlich. 100 Gramm Paprika decken den Tagesbedarf zu 3,3 % bei Männern und 4,0 % bei Frauen.

Vitamin B6 sorgt für den Aufbau deiner Eiweiß-Strukturen. Und dein Körper besteht neben Wasser zum größten Teil aus Eiweiß. Dein Tagesbedarf wird hier zu starken 14,1 % bzw. 17,7 % pro 100 Gramm gedeckt. Wie auch Vitamin B1 übernimmt Vitamin B6 wichtige Funktionen deines Zentralen Nervensystems.

Auch Vitamin E gehört zu den Antioxidanzien. Es unterstützt dabei dein Herz sowie den Blutkreislauf und hier insbesondere die Ausstattung mit den roten Blutkörperchen. Das bunte Gemüse deckt den Tagesbedarf zu 19,8 % bzw. 23,1 % pro 100 Gramm.

Phosphor übernimmt als Bestandteil des Energieträgers ATP wichtige Funktionen in deinem Körper. Dein Tagesbedarf wird pro 100 Gramm zu rund 3 % gedeckt.

Ähnlich wie die Tomate enthält die Paprika auch große Mengen an Kalium. Es regelt den Flüssigkeitshaushalt in deinem Körper. Zudem ist es zuständig für das Funktionieren deiner Muskelfunktionen und Nervenleitungen. In 100 Gramm stecken 3,8 % deines Tagesbedarfs. 

8. Woher kommt die Paprika?

Die Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie eng verwandt mit Tomaten oder Kartoffeln. Übrigens gehören auch Peperonis und Chilis zur Familie der Paprika. Es handelt sich also um eine wahre Groß-Familie.

Das Gemüse kommt ursprünglich aus Südamerika. Je nach Sorte unterscheiden sich die genauen Herkunftsorte. In jedem Fall liegt der Ursprung im Gebiet zwischen Brasilien und Bolivien.

Später dann ist die Paprika nach Mittelamerika gelangt. Forscher konnten in einem Tal bei Tehuacan (Mexiko) Nachweise finden, dass sie bereits um 7.000 v. Chr. (!) in Mexiko angebaut wurde. Damals war sie noch eine reine Wildpflanze. 

So wie wir sie heute zum Verzehr verwenden, war dies damals noch nicht möglich. Die ersten Zuchtformen entstanden zwischen 5.200 und 3.400 v. Chr.

Sie fühlt sich in warmen und gemäßigten Klimazonen am Wohlsten. Damit sie ganzjährig geerntet werden kann, gibt es mehrere Pflanztermine über das Jahr hinweg.

In den Sommermonaten können wir auf Paprikas aus deutschen Beständen zurückgreifen. Zusätzlich werden noch Paprikas aus Spanien und den Niederlanden importiert. Und wenn es dann knapp wird, kommen noch die Importe aus Israel oder Ungarn dazu.

Die weltweite Produktion liegt bei 34,5 Millionen Tonnen. Auf Europa entfallend dabei gerade einmal 3,1 Millionen Tonnen.

Der weltweit größte Produzent ist China mit 17,4 Millionen Tonnen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen weit abgeschlagen Mexiko und die Türkei mit 2,7 bzw. 2,4 Millionen Tonnen. Die größten europäischen Produzenten sind Spanien, die Niederlande und Italien.

9. Die Paprika – die „Vielfältige“

Die Paprika kann als Gemüse oder Gewürz eingesetzt werden. Das bekannteste Gewürz ist das Paprikapulver.

Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern. Damals habe ich unheimlich gerne Pommes Frites mit Paprika-Salz gegessen. Das soll dir aber bitte nicht als Vorbild dienen 😉

Das Paprikapulver wird dabei in unterschiedliche Schärfe-Grade unterteil:

  • Rosenpaprika (scharf)
  • Halbsüß
  • Edelsüß
  • Delikatess
  • Extra (mild)

Für die Herstellung wird die Paprika erst getrocknet und dann zu einem feinen Pulver gemahlen. Die scharfen Gewürze bestehen aus bestimmten Chili-Sorten. Der Cayennepfeffer wird aus der Chili-Sorte Cayenne gewonnen. 

Daneben gibt es noch sehr viele Würzsaucen. Die bekannteste Würzsauce ist dabei die Tabasco-Sauce. Weitere bekannte Würzsaucen sind Sambal Oelek aus Indonesien, Eros Pista aus Ungarn, Harissa aus Nordafrika, Mojo von den Kanaren, Ajvar aus Südosteuropa oder mehrere Salsas aus Mexiko.

Auch bei der Zubereitung besticht die Paprika mit einer sehr großen Vielfalt. Du kannst sie:

  • roh
  • sauer eingelegt
  • gedünstet
  • gebraten
  • oder gebacken zubereiten

Bei den Gerichten ist die gefüllte Paprika ein Klassiker. Es ist sogar eines meiner Lieblingsgerichte.

Kalorien-Tipp: Vor Kurzem habe ich fettarmes Rinder-Hackfleisch entdeckt. Nun kann ich einiges an Fett einsparen. Statt 20 % Fett hat das Hackfleisch nun nur noch 5 % Fett. Du kannst immer wieder dasselbe Phänomen beobachten: nie sind es die Kalorien in Paprikas oder anderen Gemüse-Sorten, die dick machen.Es liegt immer an den kalorienreichen Beilagen oder der fettigen Zubereitung.

Für Vegetarier kann die Paprika auch mit Schafskäse oder Falafel-Bällchen gefüllt werden. Auch bei den Falafel-Bällchen solltest du aufpassen. Denn sie sind meist frittiert. Alles Wichtige erfährst du bei den Kalorien in Kichererbsen.

Du findest die Paprika fast rund um den Globus. Von der mexikanischen über die asiatische bis hin zur spanischen und ungarischen Küche. Und nicht zu vergessen natürlich unsere deutsche Küche.

Du kannst die Paprika bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Tage lang aufbewahren. Im Kühlschrank kannst du sie deutlich länger und damit etwa 1 Wochen frisch halten.

Entferne bitte unbedingt den Stiel, die Samenscheidewände (das sind die Flächen, die zum Kern hin laufen) sowie die Samen.

10. YouTube-Video

Hier sind wir auch schon bei meinem YouTube-Video zum Thema "Kalorien in Paprikas" angekommen.

Wenn dir das Video gefällt, würde ich mich riesig freuen, wenn du meinen Kanal (natürlich kostenlos) abonnierst 🙂

Viel Spaß mit dem Video!


11. Fazit

Dein Körper profitiert in vielerlei Hinsicht vom bunten Gemüse. Ob dein Herz, deine Augen oder dein Zentrales Nervensystem. Zahlreiche Organe freuen sich, wenn du Paprika isst.

Auch das Abnehmen mit Paprikas klappt sehr gut. Denn es stecken kaum Kalorien in Paprikas. Gleichzeitig enthält sie bis zu 91 % Wasser und macht dich richtig toll satt. Die zahlreichen Ballaststoffe verstärken den Effekt sogar noch weiter.

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du die Paprika unbedingt in deinen Speiseplan einbauen. Dabei hast du unzählige Zubereitungs-Möglichkeiten: Dünsten, braten oder einfach roh im Salat. 

Zudem kannst du sie als Gemüsepaprika oder Gewürzpaprika verwenden.

Viel Spaß mit den Kalorien in Paprikas!

Abnehmglück Signatur

Über den Autor

Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Ernährung und Gewichtsveränderung. Seit 2014 gebe ich Coachings im Rahmen der Steuer-Methode, die ich entwickelt habe. Ansonsten bin ich gerne in Bewegung und liebe Haferflocken mit Beeren, Nüssen und einem Schuss Honig. Vor einigen Jahren habe ich übrigens auch einen Master im Bereich Finanzen gemacht. So, jetzt weißt du erstmal das Wichtigste über mich.

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